Reiseplanung: Meine 10 Tipps & Tricks

Einige von euch haben es sich vor längerer Zeit gewünscht, hier ist er endlich: Mein umfassender Artikel mit meinen Tipps und Tricks bezüglich Reiseplanung. Seit Jahren stelle ich meine Reisen schon selbst zusammen und zwar erstens deshalb, weil mir die umfangreiche Recherche viel Spaß macht und ich zweitens alles genau so festlegen kann, wie es mir gefällt: Von der Unterkunft über die Aktivitäten bis hin zu den einzelnen Stopps, die im Rahmen der Reise nicht fehlen dürfen. Flexibilität ist für mich das A und O.

Über die Jahre hinweg haben sich ein paar Dinge/Learnings ergeben, die ich heute gerne mit euch teilen möchte. Vielleicht habt ihr ja auch einmal Lust, etwas anderes als einen Pauschalurlaub auszuprobieren. Ich kann nur sagen: Es lohnt sich und ihr müsst keinerlei Sorgen haben, dass etwas schiefgeht. Ich bin bisher auch jedes Mal wieder wohlbehalten und ohne größere Katastrophen angekommen. Angereichert habe ich diesen Artikel mit ein paar Bildern von meinen Reisen und zwei Packlisten: Einmal für warme Reiseziele, einmal für kalte.

Keine Lust zu lesen? Hier meine Tipps in Videoform ansehen:

Schritt Nummer 1 bei der Reiseplanung: Wohin soll die Reise für dich gehen?

Wenn ihr gerne reist, kennt ihr das Problem sicher: Die Reiseziele sind endlos und es fällt schwer, sich für eines davon zu entscheiden. Glaubt mir: Wenn ich könnte, wäre ich im Jahr sicher mindestens zehnmal unterwegs. Meist läuft es jedoch auf etwas die Hälfte hinaus, was für viele Menschen sicher auch noch recht viel sein dürfte.

Reisewarnungen beachten

Trotzdem gilt hier: Reist nicht einfach an einen Ort, der euch gerade so in den Sinn kommt, sondern informiert euch über diesen. Gibt es derzeit beispielsweise Hinweise, die ausdrücklich vom Besuch des Landes abraten? Je nach genauem Umstand würde ich in diesem Fall tatsächlich erst einmal Abstand davon halten. Informationen zu den einzelnen Ländern erhaltet ihr auf der Website des Auswärtigen Amtes.

Temperaturen und Regenzeiten berücksichtigen

Bedenkt, dass es in einigen Ländern zu anderen Zeiten warm/kalt ist als bei uns und auch in unterschiedlichen Perioden mehr Regen fällt als sonst. Ehe ihr mit der Reiseplanung beginnt, solltet ihr dementsprechend prüfen, ob das Wetter in der von euch gewünschten Reisezeit im Schnitt so ausfällt, wie ihr es euch wünscht.

Wirklich abraten würde ich von Regenzeiten hingegen nicht: Auf Anraten eines Arbeitskollegen bin ich beispielsweise während der Regenzeit nach Thailand gereist und habe es niemals bereut. Regenzeit ist nicht gleichbedeutend mit unaufhörlichem Schütten: Vielmehr ist es so, dass gelegentlich ein Schauer kommt, bei dem es aber für gewöhnlich nicht allzu lange dauert, bis er wieder vorüberzieht. Während meiner Urlaubszeit von zweieinhalb Wochen gab es nur zwei bis drei Regenschauer. Da die Regenzeit keinen besonderen Einfluss auf die Temperatur hat – es war also trotzdem sehr warm – konnte ich problemlos schwimmen gehen und mich bräunen lassen. Und einen Vorteil hat es auch: Das Reisen in der Regenzeit ist weit günstiger (sowohl was Flüge als auch Unterkünfte angeht).

Khao Sok See
Auch während der Regenzeit lohnt sich eine Reise nach Thailand.

Halte deine Reiseplanung so konkret wie möglich!

Wenn du dich daraufhin entschieden hast, in welches Land du reisen möchtest, lege konkret fest, was genau du sehen möchtest. Konzentriere dich dabei auf ausgewählte Orte und Städte, nicht auf Länder (jedes Land ist groß und du möchtest mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit dieses nicht komplett bereisen, zumindest nicht innerhalb einer Reise).

Schottland Highlands
Setze dir kleine, konkrete Ziele: Bei mir waren es letztes Jahr zum Beispiel die Highlands in Schottland.

Schritt Nummer 2 bei der Reiseplanung: Welche Impfungen sind nötig und besteht Versicherungsschutz?

Ein ebenso wichtiger Punkt, wenn auch nicht gerade für jedes Land relevant, sind Impfungen. Für viele Reiseziele sind außerdem keine Impfungen fest vorgeschrieben, sondern werden lediglich empfohlen. Für Thailand habe ich mich damals beispielsweise gegen Hepatitis A impfen und die Standard-Impfungen auffrischen lassen. Oftmals werden bei längeren Aufenthalten auch andere Impfungen wie beispielsweise gegen Typhus oder Tollwut empfohlen (wobei es auch hier stark darauf ankommt, welche Reiseziele man konkret innerhalb des Landes ansteuert). Genaue Infos dazu erhaltet ihr ebenfalls beim Auswärtigen Amt.

Ich erwähne diesen Punkt mit dazu, weil diese Impfungen recht teuer zu Buche schlagen können, je nachdem bei welcher Krankenkasse ihr seid. Bei einigen Impfungen ist ein vollständiger Schutz erst nach zwei bis drei Impfungen gegeben, sodass diese Kosten in jedem Fall einkalkuliert werden müssen, wenn ihr euch für ein entsprechendes Land entscheidet und eure Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt.

Ebenso wichtig ist der Versicherungsschutz: Während eure Krankenkasse zwar in der Regel in EU-Ländern eingesetzt werden kann (hier aber auch nur unter bestimmten Bedingungen: So dürfen beispielsweise nur Ärzte aufgesucht werden, die Teil des Systems sind), gilt dies nicht für weit entfernte Länder. Hierfür ist deine zusätzliche Reisekrankenversicherung dunerlässlich. Bei der Techniker Krankenkasse ist beispielsweise die Envivas der Kooperationspartner für private Auslands-Krankenversicherungen. Stellt vor eurer Reise also unbedingt einen ausreichenden Versicherungsschutz sicher, um hohe Kosten zu vermeiden, sollte etwas passieren.

Schritt Nummer 3 bei der Reiseplanung: Lege fest, wie lange du verreisen möchtest!

Wie lange hast du Zeit für deine Reise? Zwei Wochen oder gar drei Monate? Danach richtet sich nicht nur die Anzahl an Stationen im Rahmen deiner Reise, sondern auch das Budget. Wer für sechs Monate verreist, muss selbstverständlich entsprechend viel Geld zur Seite legen, ehe er sich den Traum verwirklichen kann, während eine zweiwöchige Reise oftmals auch kurzfristig umgesetzt werden kann.

Tipp: Um Urlaubstage „einzusparen“, empfiehlt es sich, eure Reise in einen Zeitraum mit Brückentagen zu legen.

Reisen
Überlegt euch im Rahmen eurer Reiseplanung, für wie lange ihr unterwegs sein möchtet.

Schritt Nummer 4 bei der Reiseplanung: Kalkuliere die Kosten!

Reisen muss nicht immer teuer sein und kann auch mit kleinem Geldbeutel umgesetzt werden. Abgesehen von der Dauer der Reise richten sich die Kosten selbstverständlich auch nach eurem Zielland: Für das Geld, das ich beispielsweise in London für öffentlichen Transport und Essen über ein verlängertes Wochenende hinweg ausgebe, kann ich beispielsweise in Thailand eine Woche Halligalli machen: Gut essen, Bahnfahren und zahlreiche Aktivitäten unternehmen (ich beziehe mich hierbei natürlich nur auf die Kosten vor Ort, dass der Flug nach Thailand natürlich teurer ist, dürfte klar sein, wobei man auch hier aus eigener Erfahrung sehr günstige Schnäppchen schießen kann). Die Lebensunterhaltskosten sind in jedem Land unglaublich verschieden, weswegen es Sinn macht, sich vorab darüber zu informieren.

Konkret mache ich es tatsächlich immer so, dass ich die einzelnen Komponenten, die während meiner Reise anfallen werden, google. So würde ich beispielsweise nach „Thailand Taxikosten“, „Thailand Restaurantkosten“, „Thailand Sehenswürdigkeit XY Kosten“ suchen. Die Angaben sind so zwar nicht zu 100 Prozent genau, aber ich konnte dadurch immer einen ganz guten Überblick gewinnen. Meist werdet ihr in Reiseforen oder auf speziellen Websites landen, die sich mit dem von euch gesuchten Land auseinandersetzen: Dort erhält man aber wirklich immer sehr hilfreiche Tipps.
Die ungefähren Kosten habe ich dann jeweils immer grob zusammengestellt, sodass ich wusste, wie viel ich in etwa sparen muss.

Tipp: Nachdem ihr die Kosten kalkuliert habt, könnt ihr euch einen Finanzplan aufstellen, in dem ihr festhaltet, wie viel ihr monatlich/wöchentlich sparen müsst, um euer Ziel bis zur Abreise zu erreichen.
Lost Valley Ranch
Ich gebe mein Geld unheimlich gerne für Reisen aus, weil die Erlebnisse und Erfahrungen für immer bleiben.
Yosemite National Park

Schritt Nummer 5 bei der Reiseplanung: Welche Voraussetzungen müsst ihr für die Einreise erfüllen?

Für sehr viele Reiseziele genügt euer Personalausweis, doch wenn ihr zum Beispiel nach Thailand fliegen möchtet, ist ein Reisepass erforderlich. Diesen erhaltet ihr für etwa 60 Euro, er hat eine Gültigkeit von zehn Jahren.

Manche Länder sehen darüber hinaus weitere Bedingungen vor: Für eine Reise in die USA ist beispielsweise neben dem Reisepass ein gültiges ESTA-Formular Pflicht. Bei längeren Aufenthalten wird zudem ein Visum benötigt, das rechtzeitig im Voraus beantragt werden muss. Wie ihr seht, solltet ihr euch im Rahmen eurer Reiseplanung ausgiebig darüber informieren und unbedingt prüfen, ob euer Pass noch gültig ist, um Probleme bei der Einreise zu vermeiden.

Übrigens: Erstellt von euren wichtigen Dokumenten immer Kopien! Mir ist es schon passiert, dass mir auf einer Reise mein Ausweis gestohlen wurde und ich somit ohne jeglichen Identitätsnachweis dastand. Hätte mir meine Mama nicht schon früher immer wieder eingebläut, dass ich von allem Kopien mitnehmen sollte, wäre ich aufgeschmissen gewesen. Ins Konsulat musste ich zwar dann trotzdem, um wieder ausreisen zu können, allerdings konnte ich dadurch viel leichter nachweisen, wer ich bin.

Schritt Nummer 6 bei der Reiseplanung: Sei so früh dran und so flexibel wie möglich!

Ich weiß, es ist nicht jedem möglich: Viele können beim Arbeitgeber nicht Monate im Voraus Urlaub beantragen, manche haben Kinder und müssen ihren Urlaub in die Ferienzeit legen und, und, und. Doch falls es irgendwie geht: Kümmere dich rechtzeitig um deine Reise und sei flexibel! Ich habe schon so oft von Freunden oder Kollegen ein Staunen als Reaktion erhalten, wenn ich ihnen erzählt habe, wie wenig ich für eine komplette Reise gezahlt habe. Und der einzige Grund hierfür ist: Ich buche meine Reisen Monate im Voraus!

Sobald mein Reiseziel feststeht, suche ich bereits nach Flügen und Unterkünften zu verschiedenen Reisezeiten, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie hoch die Preise in den unterschiedlichen Monaten sind. Meist zeigt sich da bereits eine gewisse Tendenz. Wenn ich daraufhin noch die Temperaturen/Niederschläge für den Zeitraum gecheckt habe und das Ergebnis zu meiner Zufriedenheit ausfällt, ist schon einmal die ungefähre Reisezeit festgelegt. Daraufhin überprüfe ich regelmäßig über mehrere Wochen hinweg Flug- und Unterkunft-Preise und schlage dann zu, wenn der Preis im Vergleich zu den Werten, die ich über den Zeitraum hinweg gesehen habe, niedrig ist.

Ein kleiner Tipp auch hier am Rande: Bei einigen Endgeräten sind die Preise für ein- und denselben Flug meiner Erfahrung nach manchmal höher als auf anderen Geräten (beispielsweise Mac im Vergleich zu Windows). Habt das unbedingt auf dem Schirm.

Ihr seht also schon: Eine gewisse Flexibilität ist nötig, um ordentlich zu sparen, weil Flüge zum Beispiel unter der Woche oftmals weit günstiger sind als am Wochenende.

Da ich es außerdem recht oft gefragt werde: Ob es einen gewissen Tag gibt, an dem die Flugpreise günstiger sind als an anderen (ich beziehe mich hierbei auf den Buchungsprozess), kann ich so nicht beantworten. Das Einzige, was mir aufgefallen ist, ist, dass die Preise unter der Woche für gewöhnlich günstiger sind als am Wochenende, sodass ich auch eher zwischen Montag und Donnerstag buchen würde.

Venedig Markusplatz
Nach Venedig brachte mich beispielsweise auch ein supergünstiges Angebot, das ich ein halbes Jahr vor der Reise gefunden habe.
Venedig Murano Sonnenuntergang

Schritt Nummer 7 bei der Reiseplanung: Buche die Flüge und die Unterkunft!

Flüge buchen

Für den Vergleich von Flugpreisen zwischen unterschiedlichen Airlines nutze ich immer Momondo oder Skyscanner. Die Seiten haben für mich jedoch eher eine Überblick-Funktion: Die Buchung von Flügen erfolgt meinerseits nie dort.

Das liegt an mehreren Aspekten: Beim Buchen über die entsprechenden Drittbieter habe ich bisher nicht nur positive Erfahrungen gemacht und ich empfand den Kundenservice oftmals als recht grenzwertig. Diesen Stress möchte ich mir nicht mehr antun. Zweitens stellt sich beim Klick auf die jeweiligen Angebote nicht selten heraus, dass der zuerst angezeigte Preis nicht mehr gilt, sondern erhöht wurde. Dadurch ist das Buchen auf der Seite der entsprechenden Airline, die ihr für euch ausgewählt habt, meist sogar günstiger und ihr habt einen direkten Ansprechpartner statt einer weiteren „Stelle“ dazwischen.

Für mich gilt immer: Einen Überblick über Flüge auf Vergleichsportalen verschaffen, die eigentliche Buchung dann aber auf der Webseite der Airline selbst.

Unterkunft/Unterkünfte buchen

Auch hier habt ihr eine riesengroße Auswahl, wenn ihr früh genug dran seid. Die Portale, die ich immer nutze sind:

Mit allen drei Plattformen habe ich bisher nie schlechte Erfahrungen gemacht. Agoda habe ich bisher lediglich für meine Thailand-Reise genutzt, weil die Angebote dort unschlagbar waren (die App sei für Asien-Reisen generell sehr empfehlenswert), aber ansonsten werde ich eigentlich immer bei Booking oder Airbnb fündig. Gerade bei der zuerst genannten Plattform gibt es ganz oft Unterkünfte zu unschlagbaren Preisen, die dann aber meist nur für einen Tag gelten. Hier gilt also auch: Schnell und spontan sein, dann kann man eine Menge sparen! Für meinen Sardinien Urlaub hatte ich beispielsweise für eine Woche in einem wunderschönen Hotel inklusive Frühstück und Flughafentransport 500 Euro gezahlt. Wer sich schon einmal genauer mit Preisen in Sardinien auseinandergesetzt hat, weiß, was für ein Schnäppchen dieses Angebot war.

Bei Airbnb habe ich meist eine „ganze Unterkunft“ gewählt, anstatt „Privatwohnungen“. Der Unterschied liegt darin, dass ihr bei der Auswahl einer „ganzen Unterkunft“ die komplette Wohnung für euch habt, während ihr bei „Privatwohnungen“ die Räume mit den Eigentümern teilt. Ich wollte das hier nur noch einmal klarstellen, weil ich gemerkt habe, dass da oftmals falsche Vorstellungen herrschen: Viele denken, in diesen Wohnungen müssten sie immer dem Eigentümer über den Weg laufen, aber das muss nicht sein, wenn ihr eure Wahl entsprechend anpasst.

Schritt Nummer 8 bei der Reiseplanung: Welche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten möchtest du nicht auslassen?

Viele Aktivitäten und das meiste an Sightseeing könnt ihr vor Ort natürlich absolut spontan machen. Doch einiges, vor allem Außergewöhnliches oder Mehrtägiges, muss nicht selten vorab gebucht werden.

Um ein Beispiel zu nennen: Während meines Thailand Urlaubs wollte ich zwei Nächte im Nationalpark Khao Sok in einer kleinen, auf dem See schwimmenden Hütte verbringen. In dieser befand sich nichts außer einer Matratze. Wer auf Toilette musste, musste sich auf einem Steg entlang mitten in den Dschungel in ein kleines Toilettenhäuschen begeben. Zu erreichen war dieser Ort nur mit einem für Thailand typischen Holzboot, einem sogenannten Longtailboot. Dieser Ausflug war ein echtes Abenteuer, wäre aber nicht umsetzbar gewesen, hätte man ihn nicht im Voraus gebucht. Daher mein Tipp: Informiert euch auf Reiseblogs ausgiebig darüber, was ihr in eurem Zielland alles erleben könnt und schreibt euch all die Aktivitäten heraus, die ihr unternehmen möchtet. Sollte eine Buchung vorab zwingend sein, tut es – es lohnt sich!

Meine Lieblingsreiseblogs sind die folgenden:

Übrigens: Wenn ihr Essen genauso liebt wie ich, solltet ihr euch vor eurer Reise auch unbedingt über die besten Restaurants der Stadt informieren und euch eure Favoriten aufschreiben. Ich wurde bisher nie enttäuscht, wenn ich auf die Bewertungen anderer bei tripadvisor und Co. gehört habe.
Chicago
Auf Reisen schließt man immer neue Freundschaften.
Barcelona

Schritt Nummer 9 bei der Reiseplanung: Stelle eine problemlose finanzielle Versorgung während deiner Reise sicher!

Ohne Moos nix los. Das gilt vor allem auf Reisen: Im Ausland ist es nicht so leicht, an Bargeld zu kommen wie im Urlaub und die EC-Karte kann bei Weitem nicht überall als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Ich handhabe es daher immer so, dass ich einen gewissen Betrag bar mitnehme und den Rest mit meiner MasterCard bezahle.

Bei einigen Kreditkarten habt ihr sogar die Möglichkeit, kostenlos im Ausland an allen Bankautomaten abzuheben (Beispiel: DKB Visakarte). Glaubt mir: Das ist ein riesiger Vorteil, denn bei einigen Anbietern müsst ihr recht hohe Gebühren pro Geldabhebung bezahlen. Falls ihr nur eine solche Karte besitzt, hebt lieber einmal mehr ab anstatt häufig kleinere Beträge. So müsst ihr die Kosten wenigstens nur einmal bezahlen.

Schritt Nummer 10 bei der Reiseplanung: Erstelle eine Packliste!

Früher habe ich immer wild drauf los gepackt und natürlich entweder eine ganze Menge vergessen oder zu viel eingepackt. Bringt vor dem Abflug unbedingt in Erfahrung, wie viel Gepäck eure Airline überhaupt zulässt (sofern ihr fliegt) und haltet die Maximalangaben ein. Was ihr mitnehmt, solltet ihr außerdem am Wetter vor Ort und eurer Reiseart ausrichten. Wenn ihr als Backpacker unterwegs seid, ist weniger Gepäck mehr! Glaubt mir, ich weiß, wovon ich spreche! Ihr schleppt euren Rucksack nicht selten stundenlang am Stück mit euch rum, da solltet ihr eure Utensilien auf das absolut Notwendigste beschränken. Und ganz ehrlich: Kein Mensch braucht auf Reisen fünf Paar Schuhe, oder?

Ich habe euch hier einmal zwei Packlisten zusammengestellt, einmal für Orte, in denen warme Temperaturen herrschen, und einmal für die Reiseziele, in denen ihr mit Regen und Kälte rechnen müsst. Bedenkt dabei jedoch, dass je nach konkretem Ziel auch noch andere Gegenstände benötigt werden könnten:

Packliste für den Sommerurlaub


Packliste für den Sommerurlaub

Packliste für den Winterurlaub


Packliste für den Winterurlaub

Ich hatte beim Schreiben dieses Artikels unheimlich viel Spaß und hoffe, ich konnte euch ein wenig weiterhelfen. Jetzt wünsche ich euch viel Erfolg beim Planen eurer nächsten Reise! Denkt dran: Die Reise ist niemals zu Ende, es gibt immer einen Ort, der so viel Neues für euch bereithält.

Und ich will jetzt wieder zurück an den Ort, der seit dem Tag, an dem ich ihn das erste Mal besucht habe, einfach nur Freiheit für mich bedeutet: Zurück zur Lost Valley Ranch.

Lost Valley Ranch Ausritt
Die Lost Valley Ranch war bisher mein schönstes Reiseziel.
Eure Sybi

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