Scotland – beautiful landscapes and amazing cities (part II)

*Werbung, da Nennung eines Unternehmens

Mit meinem diesjährigen Sommerurlaub habe ich mir einen großen Traum erfüllt: Das bayerische Familienunternehmen Rotel Tours brachte mich nach Schottland. Das Land, das schon immer in meinen Vorstellungen die schönsten Naturschauspiele miteinander verbunden hat und gerade deshalb auch zu meinen Lieblingsschauplätzen in Büchern zählt. Ob dies nun auch in der Realität der Fall ist, sollte ich schnell herausfinden. Im ersten Teil meines Reiseberichts bin ich genauer darauf eingegangen, wie es war, mit Rotel zu verreisen. Falls ihr euch also dafür interessiert, wie komfortabel man in den kleinen Buskabinen schläft und wie der Rotel Alltag abläuft, schaut gerne mal vorbei. Im heutigen Beitrag werde ich hingegen ausschließlich auf unsere Reisestops eingehen und darüber berichten, wie gut es mir an den jeweiligen Orten gefallen hat – ganz viel Bildmaterial inklusive! Lasst euch inspirieren und vom Reisefieber anstecken, denn so viel sei vorab gesagt: Schottland ist definitiv eine Reise wert!

Stop 1: Edinburgh, Glasgow & Oban

Nachdem wir in Edinburgh gelandet sind, ging es für uns nur noch an den Campingplatz, wo wir Infos zum Reiseablauf bekamen und schon bald mit der Zubereitung des Abendessens begannen. Wirklich viel gesehen habe ich von Edinburgh an diesem Tag nicht – und auch am nächsten Tag ging es direkt weiter nach Glasgow. Traurig sein musste ich darüber allerdings nicht: Die letzten beiden Tage der Reise sollten wir nämlich vollständig in der schottischen Hauptstadt verbringen. Davon abgesehen bot uns auch die größte Stadt Schottlands, Glasgow, einen gelungen Mix aus historischen Gebäuden und tollen Einkaufsmöglichkeiten. Die St. Mungo Kathedrale, das Provand‘s Lordship (das älteste Haus in Glasgow von 1471) sowie die Fußgängerzone um den George Square zählten definitiv zu meinen Highlights. Besonders positiv aufgefallen sind mir die unzähligen Straßenmusiker, die allesamt großes Talent hatten und für eine einzigartige Atmosphäre auf der Shoppingmeile sorgten. Wer gerne das Treiben in Großstädten auf sich wirken lässt und Fan von Musik ist, dem empfehle ich, sich einfach einen Platz im Außenbereich eines Cafés zu suchen. Von dort aus könnt ihr die tolle Stadt am besten auf euch wirken lassen.

Glasgow Kathedrale

Nach einem ausgiebigen Bummel durch Glasgows Straßen ging es für uns weiter zum Kelvingrove Museum: Vor mehr als 100 Jahren erbaut, setzt es sich heute aus zahlreichen Themenbereichen zusammen und ist für Kunstliebhaber ein echtes Muss. Ich, die nicht allzu viel für Malerei übrighat, hätte mir das vermutlich sparen können, auch wenn ich sagen muss, dass die ein oder anderen interessanten Gemälde durchaus dabei waren. Spannender war für mich der anschließende Besuch des Riverside Museums am Clyde. In dem Verkehrsmuseum konnten wir alte Eisenbahnen, Autos, Fahrräder, Züge und weitere Transportmittel begutachten. Besonders gut gefallen hat mir dabei die Glenlee, ein Segelschiff, das die Welt in früheren Zeiten mehrfach umrundete. Dieses Museum ist übrigens nicht nur etwas für Erwachsene: Auch Kinder schienen dort eine Menge Spaß zu haben. Kein Wunder, wenn man bedenkt,  dass einige Transportmittel, wie zum Beispiel die U-Bahnen, auch betreten werden können.

Kelvingrove Museum

Stop 2: The Hebrides

Neben den wunderschönen Städten mit historischen Bauten steht Schottland selbstverständlich für seine atemberaubende Landschaft. Im Rahmen meiner Reise war es deshalb unumgänglich, einen Teil der Inseln zu entdecken: Von der Hafenstadt Oban ging es für uns also mit dem Schiff auf die Insel Mull und im Anschluss auf die Insel Iona. Diese ist wirklich malerisch gelegen: Türkisblaues Wasser trifft auf feinen, weißen Sand, während die grauen Felsen einen gelungenen Kontrast zum satten Grün der Wiesen bieten.

Oban

Geschichtsinteressierte kommen dort voll auf ihre Kosten: Das ehemalige geistliche Zentrum Schottlands wartet mit dem bekannten Kloster Iona Abbey auf, das Columban im Jahr 563 zu errichten begann. Zahlreiche Wikingerüberfälle und Wiederaufbauarbeiten später stehen die Tore der Abtei den Besuchern nun ganzjährig offen.
Nachdem wir uns das Kloster sowie den ältesten Friedhof Schottlands angesehen und den Rest der Insel erkundet hatten, haben wir uns noch direkt am Meer Fish & Chips gegönnt. Leckeres Essen und eine wunderschöne Aussicht – was will man mehr?

Insel Iona

Stop 3: The Higlands (Glencoe)

Am nächsten Tag wartete eines meiner absoluten Highlights während meiner Schottland Reise auf mich: Eine Wanderung entlang der Highlands. Bereits als wir mit dem Bus durch die atemberaubende Landschaft fuhren, war ich mehr als begeistert: Berge, unzählige Grüntöne und Flüsse setzten sich zu einem Bild zusammen, das beinahe irreal schön wirkte. Insbesondere Glencoe – das Tal der Tränen – zählt zu den tollsten Orten, die ich bisher besucht habe. Es fällt schwer zu glauben, dass an dieser Stelle im Jahr 1692 ein blutiges Massaker stattfand, das die Geschichte Schottlands prägen sollte.

Glencoe

Highlands

Wer einzigartige Landschaften liebt und gerne wandern geht, ist hier am richtigen Ort: Einer der schönsten Wanderwege mit zehn Kilometer Länge nimmt hier seinen Anfang. Ich kann es nur jedem empfehlen, die unberührte Natur Schottlands, die man an dieser Stelle zu Genüge findet, in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Stop 4: Urquhart Castle, Loch Ness & Glen Affric

Was wäre Schottland ohne Burgen und Schlösser? Natürlich nichts! Gerade aus diesem Grund durfte ein Besuch der Ruinen des berühmten Urquhart Castle auf unserem Programm nicht fehlen. Direkt am Loch Ness gelegen, wollen zahlreiche Menschen von der Burg aus bereits das bekannte Seeungeheuer von Loch Ness entdeckt haben. Wir hatten leider kein Glück, wurden jedoch mit einer tollen Aussicht auf den See und die umliegende Landschaft belohnt.

Urquhart Castle

Auch wenn ich persönlich nicht der größte Geschichtsfan bin, finde ich es immer wieder beeindruckend, vor Bauten zu stehen, deren Anfänge viele Jahrhunderte zurück in die Vergangenheit gehen, in diesem Fall bis ins Jahr 1230. Abgerundet wurde unser Stopp durch eine ausgiebige Wanderung im Tal Glen Affric: Für mich kam dieser Spaziergang mehr als gelegen, da ich die serpentinenlastige Fahrt dorthin alles andere als gut vertragen habe. Wer jedoch nur wenig Zeit in der Gegend hat, kann diesen Ort meiner Meinung nach getrost auslassen. Ich würde empfehlen, lieber etwas mehr Zeit in der unmittelbaren Umgebung von Glencoe verbringen.

Schottland Fluss

Stop 5: Cannich & Inverness

Entlang des Loch Ness führte unser Weg an diesem Morgen in die Hauptstadt der Highlands: Inverness. Der erste Stop in der Nähe der Stadt war die Gedenkstätte Culloden Moor, wo 1746 die Jakobiten gegen die Hannoveraner gekämpft haben. Es war ein ziemlich beklemmendes Gefühl, dort entlangzulaufen, wo Jahrzehnte zuvor unzählige Menschen gefallen sind. Nach einem anschließenden Besuch des dort befindlichen Souvenir-Shops (die Schotten sind übrigens ganz groß darin!) ging es für uns weiter in die Innenstadt. Inverness wurde mir im Vorfeld als wunderschöne Stadt angepriesen. Ich persönlich muss allerdings sagen, dass es nicht zu meinen Highlights zählte, auch wenn einige Bauten natürlich wunderschön waren. Nach der Besichtigung der St. Andrews Kathedrale hatten wir noch lange Freizeit in der Stadt, die wir vorrangig damit verbrachten, ein paar Whisky-Läden zu besuchen und mit einem Eis in der Sonne zu relaxen.

Inverness

Stop 6: Inverness & Ullapool

Nach einer weiteren wunderschönen Fahrt durch die einsamen Highlands gelangten wir zu den Inverewe Gärten. Trotz der rauen Verhältnisse entlang des Atlantiks wachsen dort tropische und subtropische Pflanzen. Ich habe zugegebenermaßen keinerlei Ahnung von Pflanzen, allerdings empfand ich den Spaziergang durch die Anlage als sehr schön und entspannend. Einziges Manko war, dass wir uns dort trotz Plan verlaufen haben.

Inverewe Garden

Biene Garten Schottland

Ab einem gewissen Punkt sind die Wege so eng und verschlungen, dass es schnell passieren kann, dass man die Orientierung verliert. Nachdem ich dort einen weiteren Souvenir-Shop besucht und mir eine Kette mit keltischem Symbol gekauft habe (Schmuck aus einem besuchten Land/einer besuchten Stadt ist immer Pflicht bei mir!), ging es entlang einer wunderschönen Küstenstraße nach Ullapool, dem Haupthafen für die Äußeren Hebriden. Ab da begann das Wetter etwas ungemütlich zu werden. Als wir den Campingplatz bezogen hatten, flog uns alles fast um die Ohren, so windig war es dort.

Nichtsdestotrotz entschied ich mich zusammen mit einer anderen Reisenden aus „meiner“ Gruppe, die sich im Laufe der letzten Tage gebildet hatte, dazu, die Wanderung auf den Hausberg Ullapools mitzumachen. Auch hier war es sehr windig und wir kamen hin und wieder in einen Regenschauer – trotzdem war es der Aufstieg mehr als wert. Die Sicht auf Ullapool und die atemberaubende Landschaft, die einen tollen Farbkontrast aus dunklem Stein/Himmel und sattgrünem Moos bot, war absolut einzigartig und definitiv eines meiner Lieblingsmomente während der gesamten Reise. Im Anschluss wärmten wir uns beim gemeinsamen Abendessen am Campingplatz auf und besuchten noch einen Pub, in dem wir auf Einheimische trafen. Es ist übrigens absolut üblich, von Schotten zu einem oder mehreren Getränken eingeladen zu werden – es gehört dort zum guten Ton. Im Gegenzug sollte man auch selbst nicht zögern, hin und wieder ein Bier oder einen Whisky zu spendieren.

Wanderung Schottland

Stop 7: John O’Groats

Entlang zahlreicher Seen und weißer Strände führte unsere Reise am folgenden Tag nach John O’Groats, dem nördlichsten und somit auch absolut ungemütlichsten Punkt Schottlands. Das Wetter dort war im Vergleich zu den vorigen Stops wirklich eine Tortur: Die Temperatur sank auf etwa 14 Grad, es regnete und der Wind war kaum auszuhalten. Kein Wunder, dass danach einige Reisende – inklusive mir –, krank waren. Davon abgesehen beheimatet dieser Ort jedoch auch eines meiner Highlights meiner Schottland-Reise: den Duncansby Head. Während wir an der Steilküste entlangwanderten, hatte ich zwar das Gefühl, ich würde weggeweht, doch der Blick auf die Kolonien seltener Seevögel in den Felswänden und die besonderen Ausprägungen des Gesteins war absolut einzigartig. Wir entschieden uns, von dort aus zurück zum Campingplatz zu laufen anstatt den Bus zu nehmen. An sich ein wunderschöner Weg, allerdings kamen wir aufgrund des immer stärker werdenden Regens klitschnass (da hielt keine Regenjacke stand) an.

Seevögel Kolonie John O’Groats

Klippen John O'Groats

Schafe John O'Groats

Duncansby Head

Überfahrt zu den Inseln

Stop 8: Orkney Islands

Bei einem Besuch Schottlands sollte man selbstverständlich nicht die umliegenden Inseln auslassen: Diese vermitteln nochmal ein ganz anderes Bild von diesem wunderschönen Land. Auf den Orkneys besichtigten wir unter anderem das neolitische Dorf Scara Brae, das aus der Zeit 3000 vor Christus stammt, den Ring of Brodgar (vergleichbar mit Stonehenge in England) und die Turmanlage Broch of Gurness. Nach dem Besuch der St. Magnus Kathedrale in der Hauptstadt Kirkwall und der italienischen Kapelle auf der Insel gönnten wir uns noch ein Eis, das aus der Milch der Orkney Kühe bestand. Die Kühe auf der Insel sind für ihre gute Milch bekannt, was ich durchaus bestätigen kann, und darüber hinaus wohl auch für ihr zartes Fleisch (was ich allerdings nicht probiert habe). Abgesehen von den unzähligen sehenswürdigen Orten auf der Insel war die Landschaft dort selbstverständlich traumhaft.

Scara Brae

 Ring of Brodgar

Orkney Islands

Skara Brae Schild

Stop 9: Dunrobin Castle & Whisky Destillery

Nach John O’Groats fuhren wir mit dem Rotel-Bus zurück Richtung Inverness. Auf dem Weg dorthin besuchten wir das Dunrobin Castle, den Stammsitz der Herzöge von Sutherland. Beim Spazieren durch die Gärten des Schlosses hat man einen tollen Blick auf das Märchenschloss, das mir wirklich sehr gut gefallen hat. Im Anschluss ging es für uns weiter zu Glenmorangie Whisky Destillerie. Auch dieser Stop hat mich sehr begeistert: Bereits beim Ausstieg aus dem Bus war der Angel Share deutlich zu riechen (ich empfand den Duft übrigens als sehr, sehr angenehm). In der Destillerie selbst konnten wir die einzelnen Schritte, die bei der Whisky-Herstellung vorgenommen werden, ansehen. Besonders fasziniert haben mich die hohen Brennblasen und die Vielzahl an Fässern, in denen der Whisky bisweilen Jahrzehnte lang gelagert wird. Im Anschluss fand eine Verkostung statt, im Rahmen welcher wir den Glenmorangie Original 10 Jahre probieren durften. Im Shop hatte man dann noch die Möglichkeit, das eine oder andere Whisky Souvenir zu kaufen.

Dunrobin Castle

Glenmorangie Destillerie

Stop 10: St. Andrews & Stirling

Auch auf dem Rückweg war einige Zeit für St. Andrews eingeplant: Wir besuchten dort die im Jahr 1412 gegründete Universität, die sogar in mir, die nicht unbedingt nochmal einen Fuß in eine Uni setzen möchte, das Gefühl auslöste, nochmal studieren zu wollen (für mich kein Wunder, dass beispielsweise Kate und William dort studiert haben). Auch die Innenstadt, die wir in unserer Freizeit ausgiebig erkunden konnten, hat mir sehr gut gefallen: Alles ist klein, beschaulich, fast schon urig.

St. Andrews Friedhof

In Stirling erwartete uns im Anschluss das Schlachtfeld bei Bannockburn und Stirling Castle, Sitz der schottischen Könige seit dem 12. Jahrhundert. Die Anlage, in der auch Maria Stuart zeitweise gelebt hat, empfand ich als sehr spannend und besonders, stattet ihr auf jeden Fall einen Besuch ab! Abgerundet wurde unser Tag durch eine Wanderung am Loch Katrin.

Wanderung

Last Stop: Edinburgh

Wie so häufig kam auch bei dieser Reise das Beste zum Schluss: die schottische Hauptstadt Edinburgh. Bis dato dachte ich nicht, dass irgendein Reiseziel meine Lieblingsstadt Rom ersetzen könnte, nun bin ich mir nicht mehr so sicher. Das Flair in Edinburgh, das sicherlich auch dem Fringe Festival, das zu dieser Zeit stattfand, geschuldet war, hat mich einfach direkt in seinen Bann gezogen. Das Festival findet jedes Jahr den ganzen August über statt und steht vor allem dafür, dass Künstler ALLER Art ihr Können präsentieren. Die teilnehmenden Pubs und anderen Lokalitäten erkennt man an Nummern an den Hauswänden: Jeden Tag finden dort – vor allem abends – Shows und andere Veranstaltungen statt, die dem schriftlichen, aber auch Online-Programm entnommen werden können. Doch auch tagsüber ziehen Künstler durch die Straßen, führen Kunststücke auf oder machen einfach nur auf ihr kommendes Programm aufmerksam. Es lohnt sich also schon, sich in ein Café an der Royal Mile zu setzen, einen Kaffee zu trinken und das Treiben zu beobachten. Edinburgh ist während dieser Zeit nämlich vor allem eines: bunt. Ein kleiner Tipp: Es gilt als äußerst unhöflich, wenn man Flyer, die von den Künstlern verteilt werden, ablehnt. Nehmt einfach alles, was ihr kriegen könnt, schließlich ist es auch eine Art der Wertschätzung. Wenn euch das Programm nicht interessiert, könnt ihr es schließlich immer noch zu einem späteren Zeitpunkt entsorgen.

Military Tattoo Show

Abgesehen vom Fringe Festival findet zur gleichen Zeit im Jahr auch noch das Military Tattoo Festival statt: Seit 1950 wird das Festival direkt vor dem Edinburgh Castle abgehalten und besticht somit bereits durch seine einzigartige Kulisse. Ursprünglich ausschließlich der Militärmusik gewidmet, ist das Programm heute stark erweitert. So wird es unter anderem durch Tanz- und Gesangseinlagen ergänzt. An zwei der angebotenen Rotel-Termine für Schottland erhalten die Reisenden ein Eintrittsticket für das Military Tattoo (an Karten zu kommen, ist nämlich gar nicht so einfach). Ich habe gerade deshalb einen dieser Termine gewählt und es zu keinem Zeitpunkt bereut: Ich habe bis dato nichts Vergleichbares gesehen. Die Atmosphäre und Musik waren einzigartig – ich hätte es mir direkt am nächsten Tag noch einmal ansehen können.

Edinburgh

Edinburgh Innenstadt

Man muss natürlich sagen, dass man Edinburgh zu dieser Zeit eben aufgrund dieser zwei sehr großen Festivals und noch einiger anderer, kleinerer in einem absoluten Ausnahmezustand erlebt. Ich habe es geliebt. Wer die Stadt hingegen lieber in Ruhe erkunden möchte, sollte dies nicht im August tun.
Neben der Besichtigung des Edinburgh Castle und Holyrood Palace hatten wir im Anschluss noch ausgiebig Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Wir spazierten durch die Rose Street (sehr empfehlenswert für Pub-Besuche), die Royal Mile und machten zahlreiche Einkaufsläden unsicher. Zum Abschluss durfte selbstverständlich nicht fehlen, Haggis, das schottische Nationalgericht, zu probieren. Schafsmagen gefüllt mit Herz, Leber, Lunge und einigen anderen Bestandteilen hört sich alles andere als appetitlich an, war aber tatsächlich (ich hätte es selbst nicht gedacht!) ganz lecker. An das klassische Fish&Chips wird es für mich trotzdem nicht rankommen.

Campingplatz Schottland

Sonnenuntergang Schottland

Alles in allem kann ich sagen, dass ich die Zeit in Schottland wirklich geliebt habe. Ich habe durch Rotel innerhalb von zwei Wochen so viel gesehen, was ich auf eigene Faust niemals geschafft hätte. Zwar war die Reise an einigen Punkten etwas anstrengend, doch möchte ich keinen einzigen der Tage missen. Davon abgesehen hat mir die Reise einen guten Rundumblick verschafft, sodass ich für meinen nächsten Schottland-Urlaub, den ich dann wohl nicht mit Rotel machen werde, weiß, welche Ziele ich gerne noch einmal sehen würde. Denn eines weiß ich sicher: Das war definitiv nicht die letzte Schottland-Reise. Wart ihr schon mal in Schottland? Wenn ja, was war euer absolutes Highlight?

Ich wünsche euch alles Gute!

Eure Sybi

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